Studie: Mehrheit der Schüler wünscht sich mehr Berufsberatung

Datum: 06.05.2009     Autor: Nicole Peters

Jugend/Bildung/Beruf/
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 Berlin (dpa/tmn) - Viele Schüler in Deutschland fühlen sich bei
ihrer Berufswahl zu wenig beraten und hätten gerne mehr Einblick in
den Berufsalltag. So weiß jeder vierte Schüler im Alter von 18 Jahren
noch nicht, welchen Beruf oder welche Ausbildung er nach der Schule
ergreifen soll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts forsa in Berlin. Demnach wünschen sich
auch die meisten Eltern und Lehrer für ihre Kinder oder Schüler mehr
zusätzliche Angebote zur beruflichen Orientierung.

 Jeder dritte Schüler zwischen 14 und 18 Jahren fühlte sich laut
Umfrage nicht ausreichend von Eltern, Schule oder Arbeitsamt
informiert. 66 Prozent der befragten Schüler und sogar 91 Prozent der
Eltern hätten gern mehr Einblick in die berufliche Praxis sowie eine
Beratung. Ganz oben auf der Wunschliste stehen mehrwöchige
Betriebspraktika (90 Prozent), Betriebsbesichtigungen (76 Prozent),
sowie eine individuelle Berufsberatung (78 Prozent). Fast alle
befragten Lehrer wiederum zeigten sich zwar mit dem vorhandenen
Angebot zur Berufsorientierung an ihren Schulen zufrieden, wünschten
sich aber mehrheitlich mehr individuelle Berufsberatung (87 Prozent).

 An der Umfrage im Auftrag eines Margarine-Herstellers nahmen über
500 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren teil sowie rund 500 Eltern
und 250 Lehrer.
dpa/tmn tv sc