Lieber schick als lässig ins Bewerbungsgespräch

Datum: 15.04.2008     Autor: dpa

Hamburg (dpa/tmn) - Äußerlichkeiten können beim
Vorstellungsgespräch den Ausschlag geben. Jugendliche, die sich um
einen Ausbildungsplatz bewerben, sollten deshalb gut überlegen, was
sie anziehen wollen. ?Lieber etwas zu schick als zu lässig?, rät
Annedore Bröker von der Arbeitsagentur in Hamburg. Wer nicht sicher
ist, was gut ankommt, kann Freunde, Eltern oder Verwandte um Rat
fragen. ?Wer ins Handwerk will, muss nicht unbedingt ein Sakko
tragen?, sagt die Berufsberaterin. Aber für Kaufleute oder in der
Bank ist das schon besser - und auch ein Schlips ist dann angesagt.

   Ein Anzug kann, muss aber nicht sein. ?Eine edle Jeans geht auch?,
sagt Bröker. Wer üblicherweise ein Piercing hat, sollte darüber
nachdenken, wie das auf den Chef wirken könnte. ?Das muss schon zum
Unternehmen passen.? Jugendliche, die sich nicht sicher sind, ob sie
damit unangenehm auffallen, nehmen es für das Bewerbungsgespräch
besser raus. ?Man kann es hinterher ja wieder tragen und gucken, ob
es toleriert wird.? Entscheidend seien allerdings nicht einzelne
Details: ?Worauf es ankommt, ist das Gesamtkunstwerk.? Und das soll
heißen: Wenn Bewerber insgesamt kompetent, sympathisch und motiviert
wirken, sind Kleidungsfragen nicht mehr so wichtig.
dpa/tmn ah cf cr